
Südkurier 12.09.2011
von Angelika Troll
„Easy Rider“ sagen AdieuDeggenhausertal (atr) Viele Gäste besuchten am Freitagabend das Abschiedskonzert der Country-Band „Easy Rider“ im Café Kurz in Deggenhausen. Glücklicherweise war das Wetter gut und die Gäste konnten auch von draußen ein letztes Mal Pedro, Alfred, Hans-Dieter und Herbert in Aktion erleben. |
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Für ein wenig Wehmut zu Beginn sorgte Alfred Stumps Anmoderation, bei der er auf das Ende der Band hinwies. Doch nach einigen Liedern spielten sich Band und Publikum wie immer aufeinander ein. Zum dritten Mal spiele „Easy Rider“ bereits im Cafe Kurz. Die Countryband stand stets für „handgemachte“ Musik. Diesem Motto blieben sie bis zum letzten Ton treu. Neben drei kurzen Pausen spielten sie noch einmal vier Stunden lang ihr umfangreiches Repertoire. Darunter natürlich auch „Easy Rider“ von Truckstop. „Das haben die extra für uns geschrieben“, scherzte Bassist Herbert. Pedro gab am Schlagzeug nochmals alles und der Gitarrensound von Alfred und Hans-Dieter war beeindruckend. Das tanzfreudige Publikum bewegte sich ab dem ersten Lied zu den bekannten Songs. Auch einige Line Dancer hatten richtig Spaß. „Das ist hier eine Country-Atmosphäre wie in einem der Cafés in Nashville“, sagte eine Besucherin. Wer nicht tanzte, bewegte wenigstens die Zehenspitzen im Takt oder klopfte mit den Fingerspitzen auf dem Tisch. Am Ende sah's fast so aus, als wollten sich die Musiker gar nicht trennen – sie spielten und spielten. Noch ein kleines Wunschkonzert und ein letztes Adieu für einen der treuesten Fans namens Paul. „Alles Gute und Tschüss“, sagten die Musiker. Es gebe ja viele Bands, die sich trennen und später wieder zusammenkommen. „Es gibt noch Hoffnung, wir sind noch jung“, scherzte Alfred. Und ein letztes Mal genossen die vier Musiker den Applaus.
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